Seit 1972 verbindet uns die Verantwortung für Wild, Wald und die Heimat rund um Berching und Dietfurt. Waidgerechtigkeit und Tierwohl stehen für uns an erster Stelle.
Jagd, Brauchtum und Naturschutz
Unser Verein im Überblick
Der Jägerverein Berching-Dietfurt ist die BJV-Kreisgruppe 133 in der Oberpfalz. Wir sind deine Gemeinschaft vor Ort und Teil des Bayerischen Jagdverbands e.V. (BJV), des Landesjagdverbands Bayern.
Unsere Heimat: Oberpfälzer Jura und Altmühltal. Rund um Berching im Sulztal und Dietfurt an der Altmühl sind wir im südwestlichen Landkreis Neumarkt i.d.OPf. zu Hause. Beide Städte liegen im Naturpark Altmühltal; Dietfurt ist als „7-Täler-Stadt“ bekannt. Unsere Region liegt im Grenzraum zu Oberbayern, Niederbayern und Mittelfranken. Der Landkreis Neumarkt grenzt im Westen an Mittelfranken, im Südwesten an Oberbayern und im Süden an Niederbayern.
Unser Verein verfolgt gemeinnützige Zwecke: Natur- und Tierschutz sowie Bildung. Hege bedeutet, Wildtiere und ihre Lebensräume zu erhalten und zu pflegen. Dazu kommen jagdliche Weiterbildung und der Austausch mit Land- und Forstwirtschaft sowie Naturinteressierten. Die veröffentlichte Satzungslesefassung erläutert unsere Ziele.
Jagdhornblasen und Hubertusfeiern gehören ebenso zu unserem Vereinsleben wie Schießtraining, Hundeausbildung und Umweltbildung. Mit Schulklassen und bei Ferienprogrammen machen wir die Zusammenhänge zwischen Jagd, Wild und Naturschutz erlebbar.
1972 · Der Anfang
Aus dem Treffen im Bräustüberl wurde ein Verein.
Mit der Gebietsreform 1972 wurde die damalige Kreisgruppe Beilngries geteilt. Etwa 26 bis 30 Jäger aus dem oberpfälzischen Teil kamen im Bräustüberl zusammen und beschlossen, einen eigenen Jägerverein für Berching zu gründen.
Das erste Startkapital sammelten sie noch am selben Abend: Auf Vorschlag von Max Loichinger ging ein Hut herum und brachte rund 600 DM ein. Aus dieser Initiative wuchs der heutige Jägerverein Berching-Dietfurt.
Gründungsmitglieder: Xaver Bruckmeier, Rudolf Jordan, Max Loichinger, Georg Plank, Hugo Bittner, Richard Donauer, Förster Ernst und Josef Meier. Foto: Vereinsarchiv.
Unsere Hundeausbildung, das jagdliche Schießen, die Jagdhornbläser und die Umweltbildung stehen in einem größeren Zusammenhang. Der BJV bündelt die Arbeit seiner Kreisgruppen und Jägervereine, stellt Fachwissen bereit und unterstützt Aus- und Weiterbildung. Was du im Verein erlebst, verbindet sich damit mit einem Netzwerk über unsere Region hinaus.
Der Bayerische Jagdverband vertritt die bayerischen Jägerinnen und Jäger und setzt sich für heimische Wildtiere, Natur- und Artenschutz ein. Als anerkannter Naturschutzverband verbindet er nachhaltige Nutzung, Reviersystem und jagdliches Kulturgut mit der Verantwortung für Lebensräume. Diese Anerkennung gilt dem Landesverband. Unsere örtliche Arbeit wird etwa bei Naturtagen, Ferienprogrammen und in den Abteilungen sichtbar. Mehr zur Aufgabenteilung zwischen Verein und BJV.
Waidgerechtigkeit bedeutet für uns, jagdliches Wissen und Können mit Respekt vor Wildtieren und Verantwortung für ihre Lebensräume zu verbinden. Tierwohl und das Vermeiden unnötigen Leids sind dabei ein zentraler Maßstab. Hege und Naturschutz sollen einen artenreichen Wildbestand und eine ausgewogene Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Unsere Grundsätze zeigen, wie wir Verantwortung, Können und den Dialog mit der Öffentlichkeit in unserer Kreisgruppe verstehen.
Waidgerechtigkeit und Tierwohl
Wir jagen nach wildbiologischen Grundsätzen.
Das Töten von Wildtieren braucht einen vernünftigen Grund und muss tierschutzgerecht, ohne unnötige Qualen erfolgen.
Wir unterstützen die Grundeigentümer als Partner und Inhaber des Jagdrechts.
Wir sorgen dafür, dass jagdbare Wildtiere in unserer Kulturlandschaft leben und nachhaltig genutzt werden können.
Wir setzen uns im Kampf gegen Tierseuchen ein und liefern Wildbret aus heimischen Revieren.
Natur und Arten schützen
Wir bejagen Wildarten, deren Bestände eine nachhaltige Nutzung erlauben oder deren Bejagung aus Natur- und Artenschutzgründen erforderlich ist.
Wir streben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wildbeständen und Lebensräumen an.
Mit der Bejagung des Schalenwilds tragen wir zu standortgerechten, gesunden Wäldern bei.
Wir übernehmen auch für nicht jagdbare Tierarten Mitverantwortung, verbessern Biotope und suchen den Dialog mit anderen Naturinteressierten.
Wissen und Können weiterentwickeln
Wir üben regelmäßig, um unsere handwerklichen Fähigkeiten und Schießfertigkeit zu erhalten.
Wir informieren uns über Verbesserungen und Neuerungen.
Wir prüfen überliefertes Wissen und bleiben offen für neue Erkenntnisse.
Offen für die Öffentlichkeit
Wir stehen als Ansprechpartner für Natur, Wild und Jagd zur Verfügung.
Wir machen im Revier zurückhaltend von unseren Rechten Gebrauch und respektieren die Bedürfnisse unserer Mitmenschen nach Natur.
Vorstandschaft und Vereinsgeschichte
Vorstandschaft
Julian Sippl ist 1. Vorsitzender. Die Vorstandschaft organisiert und vertritt den Verein. Die Hegeringe verbinden benachbarte Jagdreviere; unsere Abteilungen betreuen Musik, Hundearbeit, Schießwesen und Umweltbildung.
Gemeinsam mit Hubertus Beilngries haben wir am 12. Juli 2025 gefeiert. Acht Fotos von Wolfgang Krippl erzählen vom Fest, von Begegnungen und dem Kinderprogramm.
Ein großes Jubiläum, gemeinsam mit Mitgliedern, Familien und Gästen gefeiert. Jagdhornmusik, Begegnungen und Erinnerungen an fünf Jahrzehnte Vereinsleben.
Aus dem Hegering Staufersbuch gewachsen und heute vereinsübergreifend besucht: Dr. Martin Schmid organisiert unsere gesellige Runde in wechselnden Gasthäusern im Vereinsbereich.