Mahd frühzeitig abstimmen, Flächendaten klar benennen und Jungwild gemeinsam schützen.
Gemeinsam Wildtiere schützen
Jungwildrettung gelingt gemeinsam
Wir empfehlen eine enge Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Lohnunternehmern, Jagdausübungsberechtigten und verfügbaren Jungwildrettungsteams. Wer die Mahd frühzeitig gemeinsam plant, schafft bessere Voraussetzungen, um Rehkitze und andere Wildtiere auf den Flächen zu schützen.
Unser Rat: Bleibt auch außerhalb der Mähsaison in Kontakt und stimmt Flächen, Termine und Ansprechpartner rechtzeitig ab. Besprecht vor jeder Mahd gemeinsam, welche Maßnahmen für die jeweilige Fläche passen. So können Personal, Technik und die Rückmeldung an den Bewirtschafter verlässlich geplant werden.
Der Jägerverein Berching-Dietfurt koordiniert kein eigenes Drohnenteam. Für die praktische Wärmebilddrohnenhilfe empfehlen wir die direkte Kontaktaufnahme mit DDL Mendl.
Eine Anfrage vorbereiten
01 · Zuständigkeit
Revier und Bewirtschafter zusammenbringen
Informiere den zuständigen Jagdausübungsberechtigten frühzeitig über die geplante Mahd. Wenn du deinen Kontakt noch nicht kennst, helfen unsere Revierübersichten bei der Einordnung; der Vereinskontakt kann eine Anfrage zur Hegeringleitung vermitteln.
Gemeinde, genaue Lage und möglichst Flurnummer beziehungsweise Kartenpunkt
Größe der zu mähenden Fläche und Bezeichnung des Reviers
Geplanter Mähtermin und ein Kontakt für kurzfristige Rückfragen
Diese Angaben helfen einem angefragten Team bei der Einsatzprüfung. Eine Anfrage ist noch keine bestätigte Zusage.
03 · Gemeinsame Planung
Vorgehen und Rückmeldung abstimmen
Kläre mit dem Jagdausübungsberechtigten und einem verfügbaren Team, welche Maßnahmen zur Fläche passen, wer beteiligt ist und wann du eine Rückmeldung erhältst. Änderungen des Mähtermins gehören in diese Abstimmung.
Fachliche Verfahren und Checklisten stellt die LfL im Mäh-Knigge bereit. Die konkrete Durchführung bleibt bei den Verantwortlichen vor Ort.
Für die Suche nach Rehkitzen und anderem Jungwild vor der Mahd empfehlen wir die direkte Kontaktaufnahme mit DDL Mendl. Dort findest du die Angaben zur Drohnenunterstützung und zur Abstimmung eines Einsatzes.
Bitte melde dich frühzeitig mit Gemeinde, genauer Fläche, geplantem Mähtermin und einer Rückrufnummer. Die Verfügbarkeit und Durchführung klärst du direkt mit dem Anbieter.
Die Forstverwaltung berät Bürger und Waldbesitzende. Die Forstlichen Gutachten zur Waldverjüngung dokumentieren den Zustand junger Waldbäume; die AELF-Seite stellt die Ergebnisse und weitere Waldinformationen bereit.
Die Revierübersicht hilft, den für die Waldfläche zuständigen Förster zu finden. Forstreviere und jagdliche Hegeringe sind unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche.
Sichtungen, Spuren und mögliche Wildtierrisse können über das amtliche Online-Meldeformular gemeldet werden. Halte Datum, Ort und vorhandenes Bildmaterial für die Meldung bereit.
Bei möglichen Schäden an Nutztieren verlangt das LfU eine umgehende telefonische Meldung; außerhalb dieser Zeiten nennt es die örtliche Polizeidienststelle. Die Fachstelle erläutert das weitere Vorgehen und die amtliche Begutachtung.