Lebensräume gemeinsam entwickeln
Wildhege, Verbesserungen der Lebensräume und Fragen zu Wildbeständen lassen sich über Reviergrenzen hinweg planen und abstimmen.
48 Reviere. Drei Hegeringe. Gemeinsam für Wild und Lebensräume in Berching, Dietfurt und Staufersbuch.
Hegeringe sind regionale Zusammenschlüsse von Jagdrevieren innerhalb einer Kreisgruppe des Jagdverbandes. Sie entstehen in der Regel dadurch, dass mehrere benachbarte Reviere – oft innerhalb eines bestimmten geografischen Gebietes oder einer Gemeinde – organisatorisch zu einem Hegering zusammengefasst werden. Die genaue Einteilung erfolgt meist durch die Kreisgruppe oder den zuständigen Jagdverband und orientiert sich an praktischen Gesichtspunkten wie räumlicher Nähe, ähnlichen Lebensräumen oder gemeinsamen jagdlichen Herausforderungen.
Die Bildung von Hegeringen hat vor allem den Zweck, die Zusammenarbeit der Jäger vor Ort zu erleichtern und zu strukturieren. Da Wildtiere sich nicht an Reviergrenzen halten, ist eine enge Abstimmung zwischen benachbarten Revieren notwendig. Innerhalb eines Hegerings können Maßnahmen zur Wildhege, zur Verbesserung von Lebensräumen oder zur Regulierung von Wildbeständen gemeinsam geplant und umgesetzt werden.
Darüber hinaus dienen Hegeringe als wichtige organisatorische und kommunikative Ebene innerhalb der Jägerschaft. Sie ermöglichen den Austausch von Informationen, die Abstimmung bei revierübergreifenden Themen sowie die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen, Fortbildungen oder Hegeschauen. Häufig wählen die Mitglieder eines Hegerings auch einen Hegeringleiter, der die Arbeit koordiniert und als Ansprechpartner für die Kreisgruppe und andere Institutionen fungiert.
Damit haben Hegeringe eine große Bedeutung für die praktische Umsetzung der Jagd vor Ort. Sie verbinden die einzelnen Reviere miteinander, fördern den Austausch unter den Jägern und tragen dazu bei, dass Hege, Naturschutz und Jagd nachhaltig und abgestimmt innerhalb einer Region umgesetzt werden können.
Hegering 340 · 16 Reviere. Leitung: Prof. Dr. med. Maximilian Stehr und Dr. med. Rudolf Jordan.
Leitung und Reviere →Hegering 342 · 16 Reviere. Leitung: Hans Braun und Georg Plank.
Leitung und Reviere →Hegering 341 · 16 Reviere. Leitung: Dr. Martin Schmid und Markus Bruckmeier.
Leitung und Reviere →Die lokale Zusammenarbeit zwischen Flächeneigentümern und Jägern hat für uns oberste Priorität. Wir empfehlen einen regelmäßigen persönlichen Austausch und gemeinsame Revierbegänge. So lassen sich Anliegen zur Bewirtschaftung, zur Waldverjüngung und zu den Lebensräumen des Wildes frühzeitig besprechen.
Unser Ziel sind standortgerechte, klimaresiliente Mischwälder, die auch künftig gesunde Lebensräume für unser Wild bieten. Dabei verbinden wir jagdliche Verantwortung mit forstlichem Wissen und den Erfahrungen der Eigentümer. Maßnahmen sollen gemeinsam abgestimmt, vor Ort nachvollziehbar und regelmäßig überprüft werden.
Unsere Haltung zu Waldumbau und Verbiss →Wildhege, Verbesserungen der Lebensräume und Fragen zu Wildbeständen lassen sich über Reviergrenzen hinweg planen und abstimmen.
Gemeinsame Revierbegänge, Fortbildungen und der Austausch über Beobachtungen helfen uns, Entscheidungen vor Ort miteinander abzustimmen.
Die Hegeringleitung ist Ansprechpartner für die Reviere, die Kreisgruppe und weitere Institutionen.
Auf den einzelnen Seiten findest du die Hegeringleitung und alle zugehörigen Reviere. Wenn du eine persönliche Verbindung suchst, hilft dir der Verein bei der Kontaktaufnahme.